Die Königin von Ägypten in Berlin

Die Königin von Ägypten in Berlin
Die Königin von Ägypten in Berlin

Die Königin von Ägypten in Berlin

Der Roman spielt Ende 1942, Anfang 1943 in Berlin.
Weitere Schauplätze sind Ägypten, Istanbul, Weimar, das KZ Buchenwald.
Der Roman orientiert sich eng an geschichtlichen Fakten, und ist zugleich eine Collage aus wahren Begebenheiten und Fiktion. Die historische Zeit spiegelt vieles aus unserer gegenwärtigen Welt wieder.

Inhalt

Im Dezember 1942 reist der Diplomat Andreas von Berlin nach Weimar, um einen ungarischen Landarbeiter („Gastarbeiter“) aus dem KZ zu befreien. Seine diplomatischen Bemühungen scheitern. In Berlin trifft er seine Verwandte Djavidan Hanum. Gemeinsam entwickeln die Protagonisten einen Plan, den ungarischen Arbeiter durch eine List zu befreien.
Sie riskieren dabei ihr Leben.
Entscheidende Szenen spielen 1943 im Staatstheater in Weimar und im KZ Buchenwald, sind voll Abenteuer und Tanz, doch umso drastischer schildern sie im Kontrast das Elend der Häftlinge und die Grausamkeit ihrer Peiniger. Gegenspielerin von Djavidan Hanum ist die Lagerkommandantin Ilse Koch (Hexe von Buchenwald).

Falk Harnack, Sophie und Hans Scholl treten im mittleren Teil des Romans in Erscheinung. Die Tänzerin Sophie La Bendola und der Schauspieler "Mephisto" haben ebenfalls "tragende Rollen".
Die Figur Mephisto ist auch eine kleine Hommage an Bulgakows "Der Meister und Margarita".

Eine andere Ebene des Romans handelt ebenfalls von einer Befreiung. Tatsächlich befanden sich Kunstschätze, darunter der Goldschatz von Troja, während des Krieges in einem Bunker in Berlin. Die Romanhelden dringen in den Bunker ein. Dabei kommt es zu einer "magischen Begegnung" zwischen Nofretete (Büste der N.) und der letzten "Königin von Ägypten" Djavidan Hanum; diese Begegnung führt in traumartige Welten.
Traumwelten zeigen poetisch die Bedeutung der Kunst in der Menschheitsgeschichte als Widerstand gegen Unterdrückung und Barbarei.
Action und Verfolgungsjagd wegen des Goldschatzes dauern bis zum Ende Romans an.

Eine dritte Ebene des Romans behandelt das Leiden der Tiere im Krieg, als Sinnbild für das Leiden aller Geschöpfe!
Auch hier gehen abenteuerliche Befreiung und Kunst-Sinn (Franz Marcs „Tierschicksale“) Hand in Hand.
Tatsächlich hat ein Elefant des Berliner Zoos, als eines der ganz wenigen Tiere, Krieg und Bombardement überlebt, was im Roman fiktiv dargestellt wird.



Andreas Török von Szendrő war mein Vater und zu jener Zeit ungarischer Diplomat in Berlin.
Djavidan Hanum, geb. Gräfin May Török von Szendrő war zeitweilig die Gemahlin des Khediven Abbas Hilmi von Ägypten. Nach ihrer Scheidung hat sie unter dem Namen Djavidan Hanum ihr Buch "Harem" in Berlin (1930) veröffentlicht.
Sie war eine frühe Kämpferin für die Rechte der Frauen, war Komponistin, Schriftstellerin und Malerin.
Der Roman geht ausführlich auf ihr tatsächliches Leben in Ägypten, Istanbul und Berlin ein.
Die Collage-Technik beruht auf genau recherchierte historische Fakten, auf Berichte meiner Eltern und auf Aufzeichnungen von Djavidan Hanum (Widerstand, Krieg, das Leben der Djavidan Hanum, Alltag in Berlin 1943 usw.).

Die Rückseite des Einbandes
Die Rückseite des Einbandes

Eine der ersten Reaktionen:

"Da ist Dir wirklich großartige Literatur gelungen. Du hast die Figuren, Du hast den Ton, Du hast die Handlung. Und auch das, was Du historisch erforscht hast, ist immer perfekt, spannend, und man lernt viel. Dein Roman liest sich über weite Strecken wie ein Thriller mit vielen, vielen lyrischen Passagen. Er kombiniert also zwei Genres auf die wunderbarste Weise. Da steckt so viel Spannung drin. Da gehen so viele Szenen als Bilder vor einem auf. Und die Figuren sprechen beinahe schon als magische Filmfiguren. Wirklich allererste Klasse!"

Peter Blickle
Prof. für deutsche Gegenwartsliteratur an der Western Michigan University (USA)

  • Die Königin von Ägypten in Berlin

    Der Roman spielt Ende 1942, Anfang 1943 in Berlin. Weitere Schauplätze sind Ägypten, Istanbul, Weimar, das KZ Buchenwald. Der Roman orientiert sich eng an geschichtlichen Fakten, und ist zugleich eine Collage aus wahren Begebenheiten und Fiktion. Die historische Zeit spiegelt vieles aus unserer gegenwärtigen Welt wieder.

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