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Insel der Elefanten

Eine mediterrane Insel, ein Urlaubsparadies, gerät zur lichtüberfluteten und dramatischen Schaubühne.
In Rückblenden wird zugleich eine ungarisch-deutsche Familiensaga in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Ungarn und im Deutschen Reich erzählt.


Die beiden Hauptakteure Ilona und Valentin sind zunächst die Erzähler des Buches. Allmählich verlieren sie die Kontrolle über das Geschehen, geraten in einen Totentanz zwischen Realwelt und Phantasie. Im großen magischen Theater des Lebens wechseln die Schauplätze: die ungarischen Puszta, der Plattensee, Weimar, der Bodensee ... und ein Inselspiel zwischen Meer und Himmel. Der Wunsch nach Geborgenheit, nach Liebe, führt Regie. Nicht nur im ungeklärten Miteinander des Paares.

Die Erinnerungen an das Leben eines ungarischen Diplomaten und Adligen in Ungarn und in Deutschland entwickeln ein Eigenleben. Die Ereignisse führen zu weiteren Schauplätzen im feudalen Ungarn, im faschistischen Deutschland und in die stalinistische Ära hinter dem Eisernen Vorhang.

"Was für eine spannende und philosophisch angenehm herausfordernde Lektüre! Ein durch und durch mutiges, sich den Schmerzen des Verlustes stellendes Buch, mit zahllosen wunderschönen lyrischen Stellen.", schreibt Professor Peter Blickle, Vermittler und genauer Kenner der deutschen Gegenwartsliteratur in den USA (Western Michigan University).

Um Sinnsuche, um Wertefragen geht es Ilona und Valentin, eine Gratwanderung aber auch zwischen Erotik und Verzweifelung. Das Spiel führt schließlich in Grenzbereiche, mit unvorhersehbarem Ausgang.

Die letzte Szene auf der magischen Schaubühne gilt Isis, der altägyptischen Erzählerin der Welt. Zu wenig wissen wir von jener Magie, die in unseren Seelen verborgen ist. Der verloren geglaubte Zauber aber leuchtet auf der Insel der Elefanten.

Europäisches Buch

"Romane können vielerlei Qualitäten haben und eine davon ist, dass man spürt, dieses Buch musste geschrieben werden. Dass man spürt, für den Autor war es wichtig, vielleicht gar überlebenswichtig, diese Geschichte zu schreiben, und diese Kraft und Entschlossenheit teilt sich dem Leser mit. Er spürt Lebensenergie, Erzählenergie, den kraftvollen Schub des Lebens.
So ist es mir bis jetzt mit Deinen "Elefanten" gegangen. Und natürlich ist es autobiographisch grundiert. Und das ist alles sehr, sehr gut so. Ein Buch, das redet von der harten, schönen, gefährlichen Lebenssubstanz, die einen wegsprengen kann, die einen aber auch in wunderbare Höhen hinaufbringen kann.

Aber es ist, wie mir scheint, auch ein "europäisches" Buch, das von erzwungenen Lebensbewegungen in Europa spricht, von Entwurzelung und von einer großen, großen Heimatsuche. Sehr schön, wie die Sprachen hier dramaturgische und lebensprägende Relevanz erhalten, das Ungarische, das Deutsche."

Rainer Wochele
Schriftsteller
Neuester Roman: Der General und der Clown



Ja, Schriftstellerfreunde, die mich seit langem gut kennen, sehen natürlich tiefere Zusammenhänge zwischen dem Roman und dem Lebensweg des Autors.
Ein europäisches Buch?
Ich hoffe es.

  • Insel der Elefanten

    Insel der Elefanten. Roman. Pop Verlag, Ludwigsburg 2010, ISBN 978-3-937139-91-3 /

    19,90 EUR (incl. MwSt zzgl. Versandkosten)

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