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Un-gar

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Wer den Autor, Imre Török, seinen persönlichen Werdegang kennenlernen möchte, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Günter H. Tomaske

Imre Kertész, Literaturnobelpreisträger, im Vorwort zu Imre Töröks Buch "Un-GAR":

In diesem Jahrhundert lebten Orwell und Kafka. Es scheint, daß in unserem Leben die Erfahrung des Exils der Normalzustand des Menschen ist. Freilich wenn dem so ist, dann ist das Tagebuch von Imre Török nichts anderes als Revolte gegen die Epoche. Sein Leben zeigt exemplarisch, auf welche Weise der Mensch dort Wurzeln schlagen kann, wo er auf einmal sich seiner selbst bewußt wird.

"Wenn das Ich schreibt, schreibt doch immer das Wir" - notiert er in seinem Tagebuch. Mit wieviel Nostalgie lese ich diesen Satz. Ich, der ich dadurch zum Schreiben bewegt werde, damit ich vor der determinierenden Gewalt dieses für mich immer fremden "Wir" in die unberechenbaren Strudel des "Ich" sinken möge. Gut jedoch, daß ich weiß, auch ein anderer Weg existiert; ein Weg, auf dem das "Wir" Zuhause, Gemeinschaft, Solidarität bedeutet. Das ist für mich tröstendes Zeugnis des Tagebuchs von Imre Török.

  • Un-gar

    Wer dem Schriftsteller Imre Török näher kommen will, der wird dieses Buch mit Vergügen lesen. Günter H. Tomaske. Ein beeindruckender Fundus "Welt- und Fremdheitserfahrung", ein kleiner intimer Schatz " aus dem Leben eines Schriftstellers". Auszug (Schwäbische Zeitung

    13,50 EUR (incl. MwSt zzgl. Versandkosten)

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